Portrait

portrait_hauke_bw__03Nach dem Abitur im Jahr 2000 machte ich mehrere Praktika in den Bereichen Postproduktion (Premiere, heute Sky), Kamera und Redaktion (Tango Film). So kam ich zu der Entscheidung, ein Volontariat im Bereich Schnitt bei der Tango Film zu absolvieren.

Mit erfolgreichem Abschluss des Volontariats begannen zwei weitere Jahre, die ich dort als fest angestellter Cutter arbeitete.

Seit 2007 bin ich als selbständiger Film- und Fernseheditor tätig. Zudem arbeite ich seit 2011 als freier Mitarbeiter für den Bayerischen Rundfunk.

Die Herausforderung Geschichten zu erzählen, die Menschen bewegen, ihnen Emotionen entlocken, ist das, was mich an meiner Arbeit am meisten interessiert.

Dokumentarfilm zeigt für mich nicht nur die Welt, wie sie ist, sondern immer auch den subjektiven Blick der Beteiligten. Den des Protagonisten, den des Regisseurs und auch den des Cutters. Weil im dokumentarischen nichts vorhersehbar erscheint, finde ich es besonders spannend „wahre“ Geschichten zu erzählen.

„Schnitt ist Formgebung, Schnitt ist Konstruktion, Bau, Gestaltung, wie zwei Farben oder zwei Musiknoten oder auch zwei Wörter richtig aneinander gereiht etwas Neues ergeben, einen Zusammenklang, so ergeben zwei aneinander geschnittene Filmeinstellungen mit Hilfe der Brücke, die die Phantasie zwischen ihnen schlägt, etwas Drittes, die Sequenz.“ (Georg Stefan Troller „Wir sind alle Menschenfresser“)